Archiv der Kategorie: Aktuelles

Pfarreiteam

 

Liebe Gemeinde,

am 14.09.2021 fand ein öffentlicher Informationsabend statt, wie es mit dem Pfarreirat weitergehen könnte. Wie werden neue Mitglieder gefunden, was hindert manche daran mitzumachen und was können wir verändern? Das waren die wesentlichen Fragen. Der Abend war sehr gelungen und es sieht mittlerweile so aus, als ob eine neue Form gefunden wurde.

Zur Zeit bildet sich ein Pfarreiteam von sechs bis sieben Mitgliedern, die Projekte anstoßen, Ansprechpartner sind und zum Mitmachen motivieren wollen. Das neue Pfarreiteam wird sich in der kommenden Zeit treffen und sich dann auch öffentlich vorstellen. Somit findet im November keine Wahl für den Pfarreirat statt, sondern das neue Modell soll weiterverfolgt werden.

Danke an alle, die sich hier für unsere Gemeinde einsetzen und Verantwortung übernehmen!

Berthold Engels, Pfarrer

Caritassonntag 2021

Caritassonntag 19.09.21

„Das schaffen wir gemeinsam“, so lautete das Motto des diesjährigen Caritassonntages, der am 19. September stattgefunden hat. Die Caritaskonferenz St. Laurentius Uedem rief zu einer Spendenaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe vom 14./15. Juli auf.

Mit großer Begeisterung und Freude können wir berichten, dass wir mehr als 1100 Euro an Spendengeldern zählen durften. Vielen Dank für Ihre großherzige Spende. Ein Familienmitglied unseres Caritasteams ist jedes Wochenende vor Ort und wir dürfen sicher sein, dass das Geld zu 100% der Hochwasserkatastrophe Ahrtal Caritas-bonn.de zu Gute kommt.

Die Helfer vor Ort berichten: „Wir stehen eng an der Seite der Flutopfer und leisten dringend benötigte Hilfe. Wir verteilen Nahrungsmittel, kümmern uns um Evakuierte und leisten neben der Aufbauhilfe auch psychologische Betreuung. Tausende haben alles verloren und stehen vor dem Nichts.“

Um direkt zu helfen zählt jetzt jeder Euro. 

Danke für ihre Solidarität!

Post expires at 9:05pm on Thursday October 21st, 2021

St. Franziskus-Kindergarten Gruppenräume saniert

Nachdem vor einigen Jahren umfangreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an unserem St. Franziskus-Kindergarten erfolgten, standen seit Jahren nun noch die Sanierung der zwei Gruppenräume im Erdgeschoss an.

Im Rahmen einer Kernsanierung erfolgen umfangreiche Arbeiten. Erneuerung der Fensterfronten mit Sonnenschutz, Austausch der Heizkörper, neuer Estrich und Bodenbelag, Erneuerung der kompletten Elektrik und neue Akustikdecken. 

Die Baukosten beliefen sich auf ca. 315.000 €. Davon übernahm der LVR als überörtlicher Träger der Jugendhilfe ca. 220 T€. Die „restlichen“ 95.000 € wurden über einen Zuschuss des Bistums Münster gedeckt. 

Die Kinder und Erzieher fühlen sich in den neuen Räumen sehr wohl. 

Ein herzliches Dankeschön gilt den Vertretern des Trägers, die die Planung und Umsetzung der Maßnahme begleitet haben.

Hier einige Eindrücke von den neuen Räumlichkeiten:

                                    

Fronleichnam 2021

Auch in diesem Jahr haben wir das Fronleichnamsfest mit der Heiligen Messe auf dem wunderschönen Gelände der Pfadfinder gefeiert.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurde die Heilige Messe von Pfarrer Engels und Pater Varghese zelebriert. Das Jugendorchester Uedem hat die Feier musikalisch gestaltet. 

Hier einige Eindrücke: 

 

Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben! 

Firmung 2021

 

Am Sonntag, 28.02.2021 spendete Weihbischof Rolf Lohmann 17 Jugendlichen aus unserer Gemeinde das Sakrament der Firmung. 

Wir danken dem Weihbischof für sein Kommen und gratulieren unseren Jugendlichen zum Empfang des Firmsakraments und wünschen allen Gottes Segen.

Nachfolgende einige Eindrücke von der Feier, die in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen stattfinden musste.

Franziskus

Franziskus Skulptur

Seit 2004 heißt unsere Kirchengemeinde „St. Franziskus“.  Was bis jetzt fehlte, war ein Symbol für unserer Franziskus-Gemeinde.  Nach mehreren Jahren, von der Idee bis zur Umsetzung, ist es nun endlich soweit.  Die von dem Bochholter  Künstler Jürgen Ebert entworfene und gestaltete Bronze-Skulptur des heiligen Franziskus steht seit dem 4. Advent vor unserer Pfarrkirche. Die überlebensgroße Skulptur ist sicher eine Bereicherung für die ganze Gemeinde Uedem.

Pfarrer Berthold Engels wies in seiner kurzen Ansprache im Rahmen der Segnung der Bronze-Skulptur auf die Bedeutung des Heiligen Franziskus für unsere Gemeinde hin. Die Franziskus-Skulptur mit seinen zum Gebet ausgebreiteten Armen und seinem Blick Richtung St. Laurentius Kirche lädt uns alle in die Kirche ein. Die Figur steht mit beiden Füßen auf dem Boden. Nicht abgehoben auf einem Podest. Auch dies ist sinnbildlich für den Heiligen Franziskus. Die Schlichtheit erinnert an die Bescheidenheit des Franziskus.

Auf diesem Weg danken wir ganz herzlich allen Spendern und allen, die bei der Realisierung des Projektes beteiligt waren.

Auf den nachfolgenden Fotos sind Eindrücke von der Probeaufstellung bis zur endgültigen Aufstellung am 16. Dezember 2020 und die Einsegnung am darauffolgenden 4. Adventssonntag festgehalten.  

 

Franziskus-Skulptur, verhüllt

 

 

Ostern

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt. Wir leben tatsächlich von Geschichten, Erzählungen, Worten. Gerade in der heutigen Zeit der sozialen Isolierung spüren viele das Bedürfnis nach mehr. Das ist auch die Botschaft von Ostern – es gibt mehr als den Tod. Es gibt mehr als das Ende einer Geschichte. Es gibt mehr Leben als es den Anschein hat. Die Jüngergemeinschaft war in Auflösung, die Geschichte mit Jesus hatte ein bitteres Ende gefunden, der Tod hatte gewonnen, so sieht es aus am Ostermorgen. Hoffnungslos. In der plötzlichen Begegnung mit dem Auferstandenen beschreiben die Evangelien das Mehr des Ostertages so: Jesus hat die Grenzen gesprengt, die um ihn gezogen wurden. Der Tod besiegt, die Wunden nicht tödlich, der Stein vor dem Grab kein Hindernis und vor allem das Versagen seiner Jünger keine Schande. Er sammelt sie neu und sagt als erstes Wort zu ihnen: Schalom! Friede! Heil! Das ist das Mehr des Ostertages. Das Reich Gottes, von dem Jesus die ganze Zeit gesprochen hat, ist die siegreiche Gnade, die sich nicht mehr aufhalten lässt. In seiner Person ist sie sichtbar geworden und wird auch in jedem österlichen Menschen erscheinen. Frohe Ostern, Ihr Berthold Engels 

Karsamstag

Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag. Aber was ist mit dem Karsamstag? Ist an diesem Tag auch etwas geschehen? Im Glaubensbekenntnis heißt es: „Gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes.“

Jesus ist heute hinabgestiegen zu den Toten, hinab, immer weiter hinab.

Es gibt die Bewegung Gottes zu uns, die wie ein Abstieg gedeutet wird.

Sie beginnt mit der Menschwerdung und erreicht den tiefsten Punkt am heutigen Karsamstag. Jesus ist für uns durch die Hölle gegangen. Vielleicht wird gerade durch den eher unbekannten Karsamstag klar, was der Tod Jesu am Tag zuvor bedeutet. Das Leben, das der Herr selber ist, der kommende Aufstieg aus dem Grab hinauf, die Erlösung, das alles wird greifbarer durch das Bild der Höllenfahrt.

Auf ostkirchlichen Ikonen sieht man die zerbrochenen Ketten und aufgesperrten Tore der Unterwelt und den Herrn an der Spitze der befreiten Menschen vorangehen. Das Leben erreicht die Toten und lässt sich nicht mehr aufhalten. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Morgen am Ostertag steigt Christus auf und diese Bewegung vollendet sich nach Pfingsten am Tag der Himmelfahrt.

Wir gehören nicht dem Reich des Todes, sondern sind Kinder des Vaters im Himmel.

Karfreitag

Jeder, der dies jetzt liest, wird sterben. Jeder Mensch, jeder Vogel, jedes Insekt, jedes Lebewesen, in gewisser Weise auch die Dinge, die zerfallen oder vernichtet werden, alles stirbt und vergeht. Geradezu lyrisch sagt es der berühmte Psalm 103, 15: „Wie Gras sind die Tage des Menschen, er blüht wie die Blume des Feldes. Fährt der Wind darüber, ist sie dahin; der Ort, wo sie stand, weiß nichts mehr von ihr.“

Der Mensch weiß davon und versteht doch nichts. Warum sterben wir alle? Wenn schließlich alles nichts ist, warum gibt es dann überhaupt etwas? Für mich lautet die Frage so: Wenn es Gott gibt, wie kann es dann den Tod geben? Gott ist doch der Schöpfer und die Liebe. Indem Gott sich als wirklicher Mensch einreiht in die Geschichte des Todes und der Vernichtung, sein Tod am römischen Folterkreuz brutal und sinnlos gewesen ist, dazu kommen Verrat, Enttäuschung, Hohn und Spott, die ganze menschliche Erbärmlichkeit, ist etwas passiert. Was passiert ist, dazu kommen wir später. Heute ist erst einmal der Tag, an dem Gottes Sohn tödlich verwundet wird. Damals haben die Menschen den Kopf geschüttelt. Das kann kein Gott sein; lächerlich und peinlich. Gott ist groß und gewaltig, aber auf keinen Fall sterblich. Manche sagen, wie kann ich in dieser Welt an einen Gott glauben? Wegen heute, sage ich, wegen Karfreitag. Berthold Engels

Gründonnerstag

Heute ist Gründonnerstag. Jesus hält Mahl mit seinen Jüngern und sagt: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Das wird den Jüngern erst später wieder eingefallen sein, was Jesus überhaupt damit gemeint hat. Die Abwesenheit Gottes (Karfreitag) wird gefüllt mit der Anwesenheit Gottes (Gründonnerstag). In der Mahlgemeinschaft in Brot und Wein wird der Herr gegenwärtig. Es ist auch schon der österliche Herr. Wenn in der Eucharistie gesagt wird: „Geheimnis des Glaubens!“ antworten alle: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Ewigkeit!“

Alle drei Tage gehören natürlich zusammen. Was bedeutet der Gründonnerstag ohne den Karfreitag und ohne Ostern? Wie erträgt man den Karfreitag ohne den Gründonnerstag? Und Ostern hinge in der Luft ohne den Karfreitag und Gründonnerstag. Tut dies zu meinem Gedächtnis ist mehr als ein Gedenken. Ohne die Feier der Eucharistie, die aus dem heutigen Tag hervorgeht, wären wir ohne jeglichen Raum und Zeit, dem österlichen Herrn zu begegnen.

Gedächtnis heißt Vergegenwärtigung, lebendige Erinnerung, denn wo zwei oder drei sich in Seinem Namen versammeln, da ist der Herr ich mitten unter uns. Ohne dem Herrn so nahe sein zu können, ist eine schmerzliche Erfahrung in diesen Tagen. Ihr Berthold Engels