Archiv der Kategorie: Aktuelles

Fastenaktion von Misereor


Liebe Gemeinde,

an dieser Stelle möchten wir Sie auf die Fastenaktion von Misereor aufmerksam machen. Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die wichtigen Aufgaben von Misereor.

Informationen zur diesjährigen Aktion finden Sie hier:

https://www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/corona-und-fastenaktion

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende die wichtigen Aufgaben von Misereor.

Corona: Aktuelle Informationen

 

Liebe Gemeindemitglieder von St. Franziskus Uedem!

an dieser Stelle möchten wir Sie über die Entwicklungen und Maßnahmen rund um das Coronavirus informieren. 

Fast täglich erreichen uns neue Handlungsanweisungen seitens des Bistums. An dieser Stelle verweisen wir auf eine Dienstanweisung des Bistums vom 16. März 2020:   2020-03-16-Dienstanweisung-Corona-BistumMuenster und des Landes NRW. Daraus ergeben sich für unsere Pfarrei im wesentlichen folgende Maßnahmen (Stand 17. März 2020):

Gemeindeleben
Die Pfarrheime und unsere Büchereien bleiben geschlossen. Gemeindliche Treffen sind untersagt.

Das Pfarrbüro bleibt telefonisch (zu den bekannten Öffnungszeiten) und via E-Mail erreichbar.

Die Kindergärten unserer Pfarrei bleiben geschlossen.

Gottesdienste
Es werden keine öffentlichen Gottesdienste mehr in den Kirchen und Kapellen unserer Pfarrei gefeiert. Dies gilt für alle Gottesdienste auch für Taufen, Trauungen, Kreuzwege etc. Die Priester feiern weiterhin stellvertretend für die Gläubigen Heilige Messen, aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit (sine popolo). 

Die Gläubigen sind von der Sonntagspflicht entbunden.

Beerdigungen finden im engsten Familienkreis (bis zu 20 Personen) auf den Friedhöfen statt. Die Benutzung der Friedhofskapellen ist nicht gestattet.

Besuche bei Kranken zur Kommunionspendung und zur Krankensalbung sind möglich, solange kein Verdacht auf bzw. eine tatsächliche Coronaerkrankung vorliegt.

All diese Regelungen gelten ab sofort bis vorerst zum 19. April.
Alle öffentlichen Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen entfallen.

Mitteilung des Interventionsbeauftragten des Bistums Münster

 
Sehr geehrte Gemeindemitglieder!
 
Sexueller Missbrauch ist seit Jahren, auch und gerade im kirchlichen Bereich, immer wieder Gegenstand von Berichterstattungen. In den letzten Monaten sind mehrfach Fälle im Bistum Münster bekannt geworden, bei denen es um Missbrauch durch verstorbene oder auch noch lebende Kleriker ging.
Auch unsere Pfarrei bleibt leider von diesem Thema nicht verschont.
 
Der Interventionsbeauftragte des Bistums Münster hat uns am 10./12. März 2020 darüber unterrichtet, dass der in unserer Pfarrei tätig gewesene und mittlerweile verstorbene Priester F. G. (verstorben am 17. November 2008) beim Bistum als Missbrauchstäter bekannt ist. Aus rechtlichen Gründen können wir den Namen des Priester nicht vollständig nennen.
 
F.G. war in der Zeit von 1964 bis 1967 in St. Laurentius hier in Uedem als Kaplan eingesetzt 
 
Es liegen dem Bistum entsprechende Missbrauchshinweise vor, und den Berichten der Betroffenen ist zu glauben. Zu den Tatorten und der Anzahl der Betroffenen, die sich bisher gemeldet haben, kann das Bistum aus rechtlichen Gründen und Aspekten des Persönlichkeitsrechtes keine Angaben machen.
Angeregt durch den Hinweis einer betroffenen Person wird nun dieser Sachverhalt in allen Gemeinden des Bistums, in denen F.G. tätig gewesen ist, an diesem Wochenende bekannt gegeben.
 
Bitte respektieren Sie alle, wenn sich mögliche weitere Betroffene von sexuellem Missbrauch, die es vielleicht auch in unserer Gemeinde gibt, nicht öffentlich melden werden und können. 
Für betroffene Personen bieten wir an, das sich diese gerne bei mir (Tel: 423 oder per Mail an: engels-b@bistum-muenster.de)  bzw. der Präventionsfachkraft unserer Kirchengemeinde, Frau Anne Broeckmann (Tel. 10205 oder per Mai an: a.broeckmann@freenet.de) melden können. 
 
Selbstverständlich können sich Betroffene auch unmittelbar an die Ansprechpersonen des Bistums wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Bistums und dem Button: Hilfe bei Missbrauch https://www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch/
 
Wir sind traurig über jeden Fall, der hier möglicherweise vorgefallen ist und bedauern es sehr, dass Menschen im kirchlichen Kontext Betroffene derartiger Handlungen geworden sind.
 
Berthold Engels, Pfr.
 
 
Die Einsatzorte des Priesters:
 
1958
Vertretung in Gronau (Epe), Ahlen und Ahaus (Alstätte)
Kaplan in Rheine, St. Liudger
 
1960
Kaplan in Herten (Disteln), St. Joseph
 
1962
Kaplan in Velen (Ramsdorf), St. Walburga
 
1964
Kaplan in Uedem, St. Laurentius
 
1967
Aushilfe in Südlohn (Oeding), St. Jakobus
Aushilfe in Oelde, St. Josef
 
1971
Vikarius Cooperator mit dem Titel  (m. d. T.) Pfarrer in Münster, Herz Jesu
 
1976
Rektoratsverwalter m. d. T. Pfarrer in Greven (Schmedehausen), Hl. Schutzengel
 
1982
desgl. in Coesfeld (Goxel), Herz Jesu
 
1987
Vicarius Cooperator m. d. T. Pfarrer in Horstmar, St. Gertrudis
 
1988
Hausgeistlicher im Altenheim Haus Maria Regina in Wadersloh (Diestedde)
 
1995
Pfarrer i.R. in Brakel (Bellersen) – Paderborn
 
 
 

Dank an Frau Baaden und Frau Kerkmann

Dank an Frau Baaden und Frau Kerkmann

Ich möchte mich bei Frau Baaden und Frau Kerkmann ganz herzlich für Ihren langjährigen Dienst in unserer Gemeinde bedanken. Beide Mitarbeiterinnen gehen zum Ende des Monats November in den Ruhestand. Was beide für die Gemeinde geleistet haben, ist nicht aufzuzählen. Verlässlich, engagiert, vielfach zusätzlich ehrenamtlich und oft nicht auf die Uhr sehend haben beide über Jahrzehnte das Gemeindeleben in den Ortsteilen bereichert und erst ermöglicht. Beide haben mit viel Herzblut für unsere Gemeinde viel geleistet. Der Dank an Frau Baaden findet im kleinen Kreis statt, weil Frau Baaden eine große, öffentliche Verabschiedung nicht möchte. Der Dank an Frau Kerkmann findet am 30. November um 18.30 Uhr mit der Messe und einem anschließenden Empfang im Pfarrheim statt. Frau Baaden und Frau Kerkmann sind damit nicht aus der Welt und jeder ist eingeladen, sich gerne persönlich bei ihnen zu bedanken. Berthold Engels, Pfr.

Neubesetzung Pfarrsekretariat und Küsterstelle

 

Ab dem 1. November 2019 haben zwei neue Mitarbeitende ihren Dienst in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen.

Frau Andrea Hendricks ist unsere neue Pfarrsekretärin und Herr Claus Linders unser neuer Küster unserer drei Kirchen.

Herzlich Willkommen in unserer Gemeinde und einen guten Start!

Berthold Engels, Pfr.


Unsere neue Pfarrsekretärin:

Mein Name ist Andrea Hendricks.
Ich bin 42 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und den beiden Töchtern (7 und 9 Jahre) in Kevelaer. In meiner Freizeit bin ich gerne mit der Familie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs. Zuletzt habe ich bei verschiedenen Geschäftsstellen der Sparkasse Krefeld gearbeitet.
Ab dem 01.11.2019 freue ich mich auf meine neue Herausforderung im Pfarrbüro in Uedem. Ich werde die Nachfolge von Maria Baaden antreten, die mich bereits sehr hilfsbereit eingearbeitet hat. Ich freue mich auf diese neue Tätigkeit und wir sehen uns im Pfarrbüro.
Ihre Andrea Hendricks

Unser neuer Küster:

Mein Name ist Claus Linders.
Ich bin 40 Jahre alt, geboren in Goch und aufgewachsen in Pfalzdorf. Nach meiner Schulzeit erlernte ich den Beruf des Schreiners. Zusammen mit meiner Frau und unseren beiden Kindern wohne ich in Kessel.
Vor nunmehr 15 Jahren trat ich in den Dienst der kath. Kirche. Nach Stationen im GocherLand und Kevelaer bin ich seit dem 01.11.2019 Ihr neuer Küster. Ich freue mich auf diese sicherlich sehr vielseitigen und interessanten Aufgaben. 
Gespannt auf die vielen Begegnungen und kommenden Herausforderungen verbleibe ich herzlichst Ihr Claus Linders.

Sanierungsarbeiten an der St. Laurentius Kirche

Liebe Gemeindemitglieder,

wie Sie sicher bereits festgestellt haben, ist das Hauptportal der St. Laurentius Kirche durch ein Baugerüst versperrt.

Dieses Baugerüst ist der Auftakt zu umfangreichen Sanierungsarbeiten an unserer Kirche. Im Bereich des Hauptportals findet aktuell eine Sanierung der Betonteile statt. Wenn diese dort abgeschlossen sind, wird am Süd-Schiff die Fassade saniert. Gegen Ende des Jahres wird die Stufenanlage am Hauptportal komplett erneuert.

Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt betragen rund 150.000 €. Hiervon trägt das Bistum ca. 105.000 €. Die übrigen 45.000 € werden aus den Rücklagen unserer Kirchengemeinde finanziert.

In weiteren Bauabschnitten werden die Fensterfront des Süd-Schiffes von innen, die Fensterfront des Hauptschiffes, die Betonteile an den Kirchtürmen und die Stufenanlage zur Sakristei saniert. Auch die Fenster der Sakristei werden erneuert.

Die verschiedenen Sanierungsschritte werden noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, damit unser Gotteshaus auch in Zukunft für uns offen steht. 

Uedem, September 2019 

Ihr Kirchenvorstand von St. Franziskus, Berthold Engels, Pfr.

Danke!

Liebe Gemeinde, ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die das Fronleichnamsfest und mein Jubiläum so schön und herzlich miteinander verbunden haben. Als die Kindergartenkinder an der ersten Station eine Sonne aus Papier mit Blumen geschmückt haben, kam die echte Sonne tatsächlich genau in diesem Augenblick zum Vorschein. Das Evangelium an diesem Platz lautete, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, kommt ihr nicht in das Reich Gottes. Das kindliche Vertrauen, dass ich geliebt und geborgen bin, erfüllt den glaubenden Menschen mit innerer Freude. Ich fand, dass die Prozession und die anschließende Feier im Pfarrheim von dieser Freude geprägt war und bin dafür sehr dankbar. Die vielen Glückwünsche, Gespräche und Zeichen der Wertschätzung haben mich sehr berührt. Herzlichen Dank dafür! Ihr Pastor Berthold Engels

Ostergruß von Pfarrer Berthold Engels und Pater Varghese

Liebe Gemeinde,

wer sein Leben retten will, der wird es verlieren, sagt Jesus im Evangelium. Wir verstehen den Sinn so, dass der Mensch, dem es nur um seine eigene Haut geht, am Ende alleine dasteht. Er mag zwar alles erreicht haben, ein Siegertyp geworden sein und oben stehen, aber was wird es ihm nützen? Wer allein sich selbst leben will, der muss oft genug über Leichen gehen. Nach oben buckeln und nach unten treten. Das Streben nach absoluter Macht ist oft verbunden mit Lüge, Diebstahl, Unterdrückung und Verrat.

Im Umfeld von Jesus mit Petrus, Judas, Herodes, Pilatus und der Tempelaristrokratie können wir das alles miterleben – wer rettet seine eigene Haut, wer setzt sich durch, wer täuscht wen und wer gewinnt schließlich? Jesus nicht. Er stirbt. Er stirbt mit allen, die in dieser Welt genauso unter die Räder kommen.

In Uedem erinnern fast 30 Stolpersteine an die ermordeten Juden und andere ermordete Bürger aus der Zeit des Nationalsozialismus. Wenn man an alle erinnern wollte, die erniedrigt, ermordet und entmenschlicht wurden, könnte man alle Straßen und Wege von Uedem, Keppeln und Uedemerbruch damit doppelt und dreifach pflastern.

Wer nur sich selbst sieht, bleibt für sich selbst, er steht am Ende ohne Gott da. Wäre Jesus ohne Gott gewesen, wäre er im Grab geblieben. Ostern ist das Fest der Verlierer. Aber Gott steht auf der Seite der Verlierer und macht sie so zu Gewinnern. Wer aber Gott gewonnen hat, der hat alles gewonnen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihr Pastor Berthold Engels und Pater Vargehse

Der Stimmungstöter

Gedanken zu Palmsonntag von Pfarrer Berthold Engels

Der Palmsonntag ist schwierig. Zuerst ist alles so fröhlich, es gibt Kinder, die mit Palmstöcken da sind, schön geschmückt mit einem gebackenen Palmvogel und bunten Bändern in den Buchsbaumzweigen. Jesus zieht in Jerusalem ein. Hosianna. Viele Gemeinden treffen sich draußen und ziehen zusammen in die Kirche hinein. Manchmal hat das etwas von einem Kindergeburtstag, weil die Kinder vorne mit den Palmstöcken Jesus zujubeln dürfen und vielleicht hat jemand sogar einen Esel organisiert, der mitzieht. Ich meine einen echten Esel, nicht den Pfarrer, weil Jesus auf diesem friedlichen Tier in Jerusalem hineingeritten ist. Das Pferd steht mehr für den Krieg, die Kavallerie, vor dem Streitwagen stehen Pferde und nicht Esel.

Alles wunderbar bis auf einmal in der Messe die Leidensgeschichte vorgetragen wird. Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Der Stimmungstöter schlechthin. Die Kinder sind genervt, weil der Text so lange dauert, gerade erst ist Jesus in Jerusalem eingezogen und jetzt schon tot. Was soll das? Warum diese kalte Dusche? Einfach deswegen, weil wir wissen, wie die Geschichte zu Ende geht. Dieselben, die Jesus zugejubelt haben, haben wenig später vielleicht gerufen, kreuzige ihn! Das Hosianna hat nicht lange gehalten. Heute gehörst du dazu, morgen bist du schon wieder draußen. So schnell ändert sich die Stimmung, so schnell ändern sich die Menschen? Palmsonntag ist doch kein Kindergeburtstag.

Jesus erfährt das, was viele Menschen erleben. Auf die Stimmung der Masse ist kein Verlass. Wenn Sie die Geschichte weiterlesen, hauen später auch noch seine Jünger ab. Es geht soweit, dass Jesus am Kreuz die Frage stellt, warum selbst Gott ihn verlassen hat? Das ist der Tiefpunkt. Um Ostern zu bezeugen, dass Gott ihn dennoch nicht verlassen hat, musste Jesus den Tiefpunkt durchleben. Aber das ist noch einmal eine andere Geschichte.

Gehen Sie die Geschichte in den nächsten Tagen mit?