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Gottesdienst vor Ort zum Thema Türen

 

Am Sonntag, 18.02.2024 fand ein weiterer „Gottesdienst vor Ort“ statt. Diesmal im Laurentius-Haus.

Thema  – Hereinspaziert – Türen führen Räume und Menschen zusammen –

Viele Gemeindemitglieder waren der Einladung gefolgt. Der Gottesdienst war wieder sehr gut vom Team der Wort-Gottesdienst-Leiter*innen vorbereitet worden. Hier einige Eindrücke:

Hier schon mal die weiteren Termine der „Gottesdienste vor Ort“:

Sonntag, 21.04.2024
Sonntag, 23.06.2024
Sonntag, 08.09.2024
Sonntag, 01.12.2024

Sie finden jeweils um 18.00 Uhr statt. Thema und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben

Bischofswort zur österlichen Bußzeit 2024



„Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ i

Liebe Schwestern und Brüder!

Ein gutes Wort des Bischofs in diesen Zeiten ist schwer zu finden. Laut ist es geworden, und es scheint immer lauter zu werden. Welches Wort ist richtig und eindringlich genug, diese Wand zu durchbrechen? Ist es ein politisches Wort? Ist es ein Wort, das die Moral, das gute Verhalten in den Mittelpunkt rückt? So viele andere Punkte liegen oben auf und rufen nach Aufmerksamkeit. Die Reform der Kirche, die Umweltfrage, Fragen der Gerechtigkeit, des Krieges, die Frage nach Synodalität, das Auseinanderdriften der Gesellschaft, das wachsende Misstrauen der Menschen, die sogenannte Glaubenskrise. Laut ist es geworden. Und die Lautstärke nimmt zu.

Dies ist die eine Erfahrung unserer Tage. Und dann ist da die Sehnsucht nach dem inneren Hinhören, die Suche nach dem, was wahr, schön und gut ist, die Suche nach Gott, nach Dialog, nach Innerlichkeit, nach Verstehen, nach Güte. Vielleicht auch nach einer Stille, die voll und ganz in großer Schönheit erklingt.

„Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ Auf dieses Wort aus der Sammlung von vielen Sprichwörtern im Alten Testament bin ich vor einiger Zeit aufmerksam geworden. Sie kennen die Erfahrung, dass einem Worte gesagt werden, bei denen man den Eindruck hat, man habe sie zum ersten Mal gehört. Manche Worte brauchen ihre Zeit und ihre Stunde, damit sie im Herzen vernehmbar werden. So ist es mir auch mit diesem Wort gegangen. Ich möchte es an den Beginn meiner Überlegungen stellen, mit denen ich Sie zur diesjährigen österlichen Bußzeit grüßen will.

Nicht nur wir Christen kennen dieses Bedürfnis, diese doppelte Erfahrung des Lauten, des Leisen, des inneren Herzens. Auch Menschen außerhalb unseres kirchlichen Lebens haben das Bedürfnis, von Zeit zu Zeit innezuhalten, sich vielleicht durch Yoga-Übungen oder andere Formen, durch Meditation zu sich selbst zu finden. Sie haben das Bedürfnis, sensibler zu werden für den eigenen Leib, eine Fastenkur zu machen, um wieder in eine gute und zufriedenstellende Form zu finden, aber auch um zu entschlacken. In diesen Menschen sehe ich Verwandte, denen daran gelegen ist, mehr als alles im Leben ihr Inneres, ihr eigenes Selbst zu pflegen, weil sie spüren, dass hier das Zentrum und der Kern ihres Lebens liegt. Deshalb schlage ich gerne eine Brücke von dieser konkreten Erfahrung unseres alltäglichen Lebens zu dem Wort der Schrift. „Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“

Liebe Schwestern und Brüder, ich möchte noch eine andere Verbindung knüpfen. Das Jahr 2025 wird, wie es seit dem Jahr 1300 Brauch ist, wieder als ein Heiliges Jahr begangen werden, zu dem alle 25 Jahre der Papst einlädt. Er lädt ein, eine Wallfahrt nach Rom zu machen, um zu den Gräbern der Apostel zu pilgern und dort zu beten. Es ist ein Heiliges Jahr, um über das eigene Leben nachzudenken, Kehrtwendungen zu vollziehen, oder auch einfach, wenn jemand diese Wallfahrt nicht mehr unternehmen kann, bei sich zu Hause innezuhalten, um auf das zu blicken, was wichtig ist, oder um es als Glaubender zu sagen, was ihm vom Kern des Glaubens her für sein Leben Bedeutung schenken kann.

Das Hüten der eigenen Seele, des eigenen Herzens, ist nicht ein biologischer Vorgang, der mit Sport, Tropfen oder Tabletten, mit Stents oder künstlichen Herzklappen zu bewältigen ist, sondern hier geht es um die Personenmitte, mit der wir auch auf unsere menschlichen Beziehungen blicken. Wir sprechen von einer herzlichen Freundschaft und Beziehung, wir sprechen davon, dass wir Menschen von Herzen lieben, dass wir ihre Worte ins Herz aufnehmen, beherzigen. Wir wollen sie in unserer Person verwahren wie ein kostbares Gut, wie eine Perle, die man nicht einfach irgendwo in einer Schublade versteckt, sondern hütet, ihr eine beachtliche Stelle in der Wohnung verschafft, von ihr her immer wieder Erinnerungen weckt, die gut tun. Das Herz zu hüten heißt also, das zu bewahren, was einem im Leben wichtig
geworden ist.

Ein Geigenbauer hat einmal ein Buch geschrieben, in dem er seine Erfahrungen mit der Herstellung einer Geige auf die Tiefen des Lebens hin beleuchtet. Er spricht vom Lauschen auf den Klang des Lebens und nennt sein Buch „Herztöne“. Seine Überlegungen fasst er in das schöne Wort zusammen: „Etwas zu beherzigen ist vielleicht das schönste Wort für Glauben. Denn es bedeutet, dass du den Dingen, die du erkannt hast, in deinem Herzen und in deinem Handeln Raum gibst. Beherzigen heißt, innere Heimat geben. Ein Gast, den du aufgenommen hast, wird zu dir sprechen.“

Liebe Schwestern und Brüder, die Feier eines Heiligen Jahres mag einen äußeren Betrieb auslösen. Aber es geht auch um eine innere Vorbereitung. Papst Franziskus lädt die ganze Kirche ein, in diesem Jahr 2024 sich in eine „Schule des Gebetes“ zu begeben. Ich sehe eine gute Verbindung zu dieser Einladung, Gebet zu lernen, mit dem Wort aus dem Buch der Sprichwörter, das vom Hüten des Herzens spricht. „Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ So finden all diese Gedanken, die Sorgen und Nöte eine Grundlage, einen Quellgrund, aus dem Leben strömt.

Wir können uns selbstverständlich aufmachen, nach Rom pilgern, auch touristische Ziele entdecken, dazu auch die eine oder andere fromme Veranstaltung besuchen, aber bei einem Heiligen Jahr geht es um ein Mehr. Es geht um die Erfahrung, dass die gesamte Gemeinschaft der Kirche in allen äußeren Aktivitäten, in den Diskussionen, die zu Recht unsere Zeitstunde beherrschen, in den Bedrängnissen, die wir in der gesamten Welt erleben, uns festzumachen in dem, was bleibt. Und das, was bleibt, ist Gottes Wort, Gottes Ansprache an uns, das Wort, das uns einlädt, es zu Herzen zu nehmen, es zu beherzigen. Die französische Sprache verwendet für das Wort „auswendig“ den Begriff „par cœur“, was wörtlich übersetzt heißt: „Durch das Herz.“ Unsere Schwestern und Brüder im Volk Israel haben bestimmte Worte der Heiligen Schrift auswendig gelernt, beherzigt, sie sich immer wieder vorgesagt. Sie wussten um die große Gefahr, wichtige Worte zu vergessen. Aber sie waren immer wieder daran erinnert, was der Prophet Jesaja dem Volk Israel gesagt hat, wenn Er ihm zu Herzen sprach: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit“ (Jes 40,8).

Wie aber kann das gehen, eine „Schule des Gebetes“? In der Tat: Gebet kann man lernen, kann man üben, wie man eine Sprache erlernt und wie man mit einer Sprache umzugehen übt. Man fängt einfach an, vielleicht kommt es einem holprig vor, vielleicht hält man es für völlig unangemessen, vielleicht hat man auch Reserven und Furcht davor, zu fromm zu werden. Aber man redet einfach mit Gott, gewissermaßen wie einem, um es in der Alltagssprache auszudrücken, „der Schnabel gewachsen ist“. Man geht einfach einmal davon aus, dass es Gott gibt, selbst wenn man gewisse Zweifel hat. Man kann ja auch sagen: „Gott, wenn es Dich gibt, dann will ich Dich einfach einmal ansprechen. Ich will ernst nehmen, dass es Dich geben könnte. Wenn Du mir etwas sagen willst, dann bitte ich Dich darum, ich wage es, einmal meinen Zweifel zu überwinden, ich möchte einfach einmal mit Dir reden. Vielleicht denke ich auch, dass das alles Unsinn ist und meine Worte im leeren Raum verhallen. Aber wenn es Dich gibt, dann will ich es einmal wagen.“

Liebe Schwestern und Brüder, so kann man anfangen. Man kann auch die Worte nehmen, die man von Kindsbeinen an her kennt. Als erwachsener Mensch wird man leicht merken, dass manches nicht mehr zu dem eigenen Alter passt. Dann lässt man es weg. Man formuliert es um, man nimmt vielleicht das eine oder andere Wort etwas stolpernd auf, aber man geht von der Voraussetzung aus, dass es jemanden gibt, der mich hört. Eigentlich braucht man nur ehrlich zu sich selbst zu sein und in der Tiefe des eigenen Herzens zu schauen, welche Sehnsucht darin ruht. Vielleicht kann man damit anfangen, dieser Sehnsucht einmal Sprache zu geben; da es
niemanden gibt, der diese Worte hört, braucht man sich nicht einmal zu schämen.

Liebe Schwestern und Brüder, wenn Sie sich zurückerinnern an den ersten Liebesbrief, den Sie geschrieben oder empfangen haben, dann werden Sie denken: Wenn ich das heute lese, kommt es mir alles etwas romantisch, vielleicht sogar komisch vor. Aber es war damals echt und glaubwürdig. So kann es auch mit dem Beten sein. Versuchen Sie es einmal.

Eines scheint mir in besonderer Weise wichtig zu sein: Nämlich sich einen Raum der Stille zu suchen. Manchmal findet man diesen Raum kaum. Aber es mag reichen, vor dem Einsteigen ins Auto oder vor der Abfahrt, kurz innezuhalten, ein kurzes Stoßgebet zu sprechen und den Tag in die Hände Gottes zu legen. Es kann auch viel sein, wenn jemand am Ende eines ermüdenden Tages alles zusammenfasst in dem Wort: „Hier bin ich, Gott, so bin ich vor Dir. Hundemüde, vielleicht habe ich mich heute in vieler Hinsicht nicht besonders gut benommen. Ich danke Dir, was mir gelungen ist, segne mich.“

Persönlich beginne ich meinen Tag immer direkt nach dem Wachwerden mit den drei schlichten Sätzen: „Herr, ich danke Dir. Ich vertraue Dir. Jesus, ich vertraue auf Dich.“ Ich merke, dass das ein gutes Vorzeichen vor der Melodie meines Tages ist, mag er auch noch so beschwerlich sich anfühlen.

Liebe Schwestern und Brüder, ich wollte Ihnen einfach einen Vorschlag machen, wie Sie in den kommenden Wochen der Fastenzeit in die „Schule des Gebetes“ gehen könnten. Vielleicht ist das alles, was ich Ihnen jetzt gesagt habe, überflüssig. Aber es könnte sein, dass Ihnen doch daran gelegen ist, Ihr Herz zu behüten, weil von ihm alles Leben ausgeht.

Es ist dies, liebe Schwestern und Brüder, was wir als Christinnen und Christen tun können, gemeinsam mit vielen anderen: Neu das Hüten des Herzens lernen. Aus dieser Haltung entspringt Leben, das dem Leben dient: Dem Frieden, der Gerechtigkeit, dem Dialog.

Peter Wust war ein Professor für Philosophie an der Universität Münster. Schon schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet, schrieb er seinen Studenten für die Abschiedsvorlesung: „Und wenn Sie mich nun fragen sollten, bevor ich gehe und endgültig gehe, ob ich nicht einen Zauberschlüssel kenne, der einem das letzte Tor zur Weisheit des Lebens erschließen könne, dann würde ich Ihnen antworten: ‚Jawohl‘ – Und zwar ist dieser Zauberschlüssel nicht die Reflexion, wie Sie es von einem Philosophen vielleicht erwarten möchten, sondern das Gebet. Das Gebet als letzte Hingabe gefasst, macht still, macht kindlich, macht objektiv.“ Was für ein Wort im Angesicht des herannahenden Ende des Lebens!

„Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ Dieses Leben, Jesus Christus, wird die Welt verwandeln. In diesem Bemühen verbunden grüße ich Sie herzlich und segne Sie im Namen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Münster am Fest der Darstellung des Herrn, den 2. Februar 2024
Ihr Bischof Felix


Falls Sie das Buch, aus dem ich zitiert habe, interessiert, gebe ich Ihnen hiermit die Angaben: Martin Schleske, Geigenbauer: Herztöne – lauschen auf den Klang des Lebens, adeo-Verlag. Er ist Geigenbaumeister und Dipl.-Physiker. Seine Instrumente werden mitunter von weltweit konzertierenden Solisten gespielt. Das Buch entstammt den Betrachtungen über den tiefen Sinn des Geigenbauens und die Dimensionen, die sich bei diesem Bauen entdecken lassen.

Offenes Chorprojekt



Am Donnerstag den 29.02.2024 startet ein offenes Chorprojekt des Kirchenchores Cäcilia Hl. Familie Uedemerbruch in Zusammenarbeit mit der Popkantorin Anne Hartmann aus Goch.

Ziel des Projektes ist, Lieder und Gesänge für die Ökumenische Nacht der Chöre am 16.06.2024 in Goch zu erarbeiten. 

Die Proben finden jeweils donnerstags am 29.02., 07.03., 21.03., 04.04., 18.04., 02.05., 16.05., 06.06. und 13.06.2024 von 20 – 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Arche, Turmwall 21, Uedem statt.

Die Teilnahme ist kostenlos! Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Ansprechpersonen für weitere Informationen sind Gerd Langenberg (02825/6126) und Heike Bienemann (02825/939677).

Der Chor freut sich über neue Sängerinnen und (ganz besonders) Sänger.

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Freude am Singen steht im Vordergrund. Jeder ist willkommen!

Bücherei Uedem

Jahresbericht 2023 der Kath. öffentlichen Bücherei St. Laurentius Uedem


Zahlen und Fakten:

  • 5.832 Medien stehen in der Bücherei zur Verfügung,
    davon:
  • 1.316 Kinderbücher
  • 650 Bilderbücher
  • 379  Kindersachbücher
  • 526 Hörbücher für Kinder
  • 64  tiptoi-Medien für Kinder
  • 156 Tonies und 2 Tonie-Boxen (Abspielgeräte)
  • 162 Spiele
  • 228 Jugendbücher
  • 40 Hörbücher für Jugendliche
  • 790 Romane für Erwachsene
  • 219 Sachbücher für Erwachsene
  • 125 Hörbücher für Erwachsene
  •  9 Zeitschriften-Abo´s mit 183 Einzelheften

  • zusätzlich 9.766 eMedien in der Onleihe
  • 485 neue Medien wurden eingearbeitet, 468 alte Medien wurden aussortiert
  • 15.183 Medien wurden ausgeliehen
  • davon: 1.034 Medien in der digitalen Ausleihe (= Onleihe)
  • während der Öffnungszeiten wurde im Durchschnitt alle 1,7 Minuten ein Medium ausgeliehen
  • 678 Menschen benutzen die Bücherei, davon haben sich 68 neu angemeldet
  • 390 Stunden war die Bücherei geöffnet
  • 505 Auskünfte zu Medien wurden erteilt
  • 957 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisteten die 7 Menschen des Bücherei Teams,
    Herzlichen Dank für Ihren/Euren Einsatz!

Unsere „Ausleihrenner“ des Jahres:

Bilderbücher:  
Conni geht auf Reisen (18x)
Lieselotte macht Urlaub + WIR alle (je 16x)

Erstlesebücher:
Ulf Blanck: Die drei ???: Hilfe, Geisterzug  (11x)
Margit Auer: Der grüne Glibber-Brief (9x)

Kinderbücher:
Margit Auer: Hin und weg (Schule der mag. Tiere) (10x)
Kinney, Jeff: Greg´s Tagebuch 3:  Jetzt reicht´s (10x)

Kinder-Hörbücher:
Erhard Dietl: Die Olchis fliegen in die Schule (9x)
Bibi und Tina: Konkurrenz für Alex (9x)

Kinder-Sachbücher:
Supertiere + Wer ist hier der Größte + Körper (tiptoi) (je 10x)

Jugendbücher:
Das Tagebuch der Anne Frank; graphic diary (6x)
Julie Kagawa: Plötzlich Fee – Herbstnacht (6x)

Spiele:     
Bob The Builder Rallye (13x)
Plitsch Platsch Pinguin (12x)

Tonies:
Rettung der Meeres-Schildkröten; Paw Patrol (16x)
Bauernhof (15x)

Romane:
Ellen Sandberg: Das Unrecht (19x)
vonne Winkler: Ärztin einer neuen Ära (17x)

Biografien:
Raynor Winn: Der Salzpfad (11x)
Torben Kroker: 5.000 km Freundschaft (8x)

Sachbücher:
Carolin Humphries: Veggietarisch (9x)
Antje Krause: Trick 17 – Garten & Balkon (7x)

Zeitschriften:
Landlust; Heft 4/2023 (8x)
Mein Zaubertopf; Heft 3/2023 (7x)

Neugierig geworden? Schauen Sie doch einfach mal rein!
Dienstag + Donnerstag 9-11 Uhr, Mittwoch 15-17 Uhr und Freitag 17-19 Uhr

Mühlenstr. 44, 47589 Uedem

Jederzeit auf der Homepage: www.buecherei-uedem.de und bei www.libell-e.de

Bücherei Uedemerbruch

Jahresbericht 2023 – Rückblick und Ausblick auf 2024

Schon im vergangenen Jahr zeigte sich, dass die Aktionen der Bücherei Uedemerbruch (nicht nur) bei den Nutzern gut ankamen. Das „Auto-Bilderbuch-Kino“ für die Jüngsten, bei dem die Zuhörer*innen auf Bobbycars und Trettraktoren vorfuhren, wurden ebenso begeistert angenommen wie beispielsweise die Lesung mit Carla Berling, die in Kooperation mit der Uedemer Bücherei im Bürgerhaus Uedem stattfand.

Bei einem Bestand von 1.412 Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern und 1.672 Büchern für Erwachsene quer durch alle Genre sowie 152 Spielen und 119 Tonies lagen die Ausleihzahlen 2023 bei 9.628 Medien und einer anteiligen Onleihe in Höhe von 520 Ausleihen für E-Reader. Ein Erfolg, der dem rein ehrenamtlich agierenden Team zeigt, dass Medienauswahl und Konzept stimmen. Denn diese Zahlen kommen mit in der Regel drei Ausleihtagen im Monat zustande, da die Bücherei „nur“ jeden zweiten Sonntag, sowie den letzten Mittwoch im Monat geöffnet hat.

Auch in 2024 sind wieder Aktionen, teils in Kooperation mit Vereinen der Umgebung, geplant. Das Bilderbuchkino im Januar, bei dem Kuh Lieselotte die Jüngsten begeisterte, fand bereits regen Anklang. Ende Februar heißt es dann: „Einfach Spielen“. Um 19.00 Uhr wird am Freitag, 23. Februar 2024, im Gemeinderaum Uedemerbruch mit dem Team der Spielewiese Sonsbeck gewürfelt, gerätselt und geknobelt, was die Spielbretter hergeben. So kann man Spiele antesten, ohne lange Anleitungen lesen zu müssen, findet neue Spielpartner und entdeckt vielleicht auch bislang nicht beachtete Spielkonzepte für sich und die Familie. Am Montag, 18. März 2024, stehen einmal mehr die Kinder mit Bilderbuchkino, natürlich mit Popcorn und Kaltgetränk, im Vordergrund, bevor es im April märchenhaft wird.

Märchenerzählerin Christiane Strobl wird am Mittwoch, 24. April 2024, mit alten Geschichten und längst vergessenen Erzählungen eine ganz besondere Atmosphäre aufkommen lassen, wenn sie Märchen erzählt statt sie vorzulesen. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Uedemer Bücherei statt.

„Safe the date“ heißt es im November. Die Bücherei Uedemerbruch lädt in Zusammenarbeit mit der Kulturkiste Uedem e.V. und der Bücherei Uedem am Donnerstag, 07. November 2024, zu einer weiteren exklusiven Autorenlesung ins Bürgerhaus Uedem ein. Für die Lesung konnte die Autorin Regine Kölpin engagiert werden. Die Spiegel-Bestsellerautorin schreibt Romane und Geschichten in unterschiedlichen Genres. Im Bürgerhaus wird sie ihr neues Buch „Der Milchhof – Das Rauschen der Brandung“ präsentieren

Termine und sonstige Infos findet man auch auf der Instagramseite #buecherei_uedemerbruch.

Änderung Pfarrbriefe

 

Liebe Franziskus-Gemeinde,

da die Gruppe, die sich um die Zusammenstellung des Pfarrbriefes gekümmert hat, nicht mehr weitermacht, ist nach intensiver Beratung im Pfarreiteam eine andere Lösung beschlossen worden.

Die Internetseite unserer Pfarrgemeinde www.franziskus-uedem.de wird gerade auf den neuesten Stand gebracht und dadurch einfacher, interessanter und vielfältiger zu benutzen sein. Wir bitten alle, die bislang Beiträge für den Pfarrbrief erstellt haben und auch alle anderen, die ihre Informationen, Termine und Berichte veröffentlichen möchten, diese an das Pfarrbüro zu senden: stfranziskus-uedem@bistum-muenster.de 

Auf unserer Internetseite wird so eine Informationsplattform entstehen, die alles, was unsere Pfarrgemeinde betrifft, aktuell hält und sofort verfügbar macht. Bitte scheuen Sie sich nicht, ihre Termine und Veranstaltungen an uns zu senden.

An dieser Stelle möchten wir dem „Pfarrbrief-Team“ für ihren jahrelangen Einsatz herzlich danken!

Herzliche Grüße Berthold Engels, Pfr.

 

Sternsingeraktion 2024

Bei der diesjährigen Sternsingeraktion haben sich ca. 95 Kinder unserer Gemeinde auf den Weg gemacht und den Segen zu den Menschen gebracht. 

“ Kinder sind der große Reichtum unseres Lebens. Sie sind wie kleine Sonnenstrahlen, die täglich unseren Weg erhellen“

Die Sternsinger haben Spenden in Höhe von über 10.000 € gesammelt. Die komplette Summe geht an die Sternsingeraktion. Das Motto der diesjährigen Aktion lautete: „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“. 

Wir danken ALLEN Sternsingern für Ihren Einsatz und allen SPENDERN für die großzügige Unterstützung! Herzlichen Dank!

Danke sagen wir auch allen, die die Aktion unterstützt haben. Insbesondere dem Orga-Team und den Eltern.  

Danke auch an unsere ehrenamtliche Schneiderin Betty Faber. Durch ihren Einsatz konnte die Anzahl der schönen Gewänder erweitert werden. 

Rundreise mit Pater Varghese durch Indien 2025

 

Rundreise mit Pater Varghese durch Indien 2025

Pater Varghese Kurian aus unserer Pfarrgemeinde St. Franziskus lädt Sie ein, seine Heimat ein bisschen näher kennen zu lernen. Eine Gruppenreise nach Indien findet im Januar 2025 statt. Etappen dieser Reise werden sein: Punjab (Amritsar), Wagha Grenze, Delhi, Agra (Taj Mahal), Jaipur und der Bundesstaat Kerala, den die Reiseindustrie „Gottes eigenes Land“ nennt.

Der vorläufige Termin ist der 07. bis 20. Januar 2025.

Info-Abend mit Pater Varghese

Freitag, 12. April 2024, 19.00 Uhr Pfarrheim Uedem.

Wenn sie mitfahren möchten, dann melden Sie sich bitte sobald wie möglich im Pfarrbüro St. Franziskus unter Tel. 02825-423 oder Tel. 02825-5397409 (Pater Varghese) an. Email: panakalam5@gmail.com

 

Gottesdienst vor Ort zum Thema „Licht in der Dunkelheit“

Am letzten Sonntag fand ein weiterer „Gottesdienst vor Ort“ statt. Dieses mal in der Friedhofshalle auf dem Uedemer Friedhof. Das Team der Wortgwottesdienstleiter/innen hatte wieder einen ansprechenden Gottesdienst vorbereitet.

Herzlichen Dank für diesen schönen und stimmungsvollen Gottesdienst!

 Nächster Termin: Sonntag, 18. Februar 2024 um 18.00 Uhr in der Kapelle des Laurentius-Hauses. 

Hier einige Eindrücke:


Sanierung von St. Laurentius geht weiter

 

Die riesigen Gerüste rund um die St. Laurentius-Kirche weisen schon darauf hin. Die Sanierung der Kirche geht weiter. 2021/2022 wurde bereits in einem ersten Bauabschnitt die Fensterfront an der Südseite des Querschiffes und die Betonflächen am Hauptportal saniert. Außerdem wurde die Stufenanlage am Hauptportal erneuert. 

Nun werden die Sanierungsarbeiten in einem zweiten Bauabschnitt fortgeführt. Die Fensterfront an der Südseite des Hauptschiffes und die Betonflächen oberhalb des Querschiffes, werden saniert. Die komplette Dacheindeckung, einschließlich neuer Schiefereindeckung über der Absis, wird erneuert. Anfang Mai haben die Dachdeckerarbeiten begonnen.  

Für die Baumaßnahme sind Kosten in Höhe von 411.000 € veranschlagt. Davon trägt das Bistum Münster 250.000 €.

Nachdem sich aus verschiedenen Gründen die Arbeiten länger hingezogen haben als dies ursprünglich geplant war, konnten nun die Arbeiten am Haupt- und Querschiff abgeschlossen werden. In Kürze erfolgt der Rückbau des Gerüstes. Dann kann unser Gärtner auch wieder die Flächen rund um die Kirche pflegen. Das Dach zwischen den beiden Türmen wird bis Ende September fertiggestellt. Danach erfolgt im Oktober noch die Sanierung des Daches über der Apsis. Hier einige Bilder: