Alle Beiträge von Ludger Broeckmann

Lebendiger Adventskalender 2020

 

 

Auch in diesem Jahr möchten wir einen lebendigen Adventskalender anbieten. Damit er lebendig wird, suchen wir Gastgeber, die bereit sind ein Fenster zu gestalten.

Interessierte melden sich bitte bei: 

Kontakte:

  • J. v. d. Crysen 0157/36453994
  • Cleven 0152/03340039
  • Zastrov 0152/31958668
  • Kammann 535490

Organisatorisches: Wie in jedem Jahr, findet die Aktion im Freien statt. Wegen der augenblicklichen Situation sollen in diesem Jahr keine Getränke gereicht werden. Um den Corona Regeln gerecht zu werden, bitten wir alle Besucher einen Mund-Nasenschutz mitzubringen und diesen zu tragen, falls kein Abstand eingehalten werden kann. Es wird auch eine Anwesenheitsliste geführt werden. Gläser mit Kerzen und Liederzettel gibt es in diesem Jahr nur auf Nachfrage und müssen gereinigt und desinfiziert zurückgegeben werden. Trotz aller Einschränkungen hoffen wir, dass auch in diesem Jahr der Advent wieder lebendig wird.

 

Zweite Pfarrsekretärin

Mein Name ist Anne Ermers. Ich bin 39 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen (5 und 7 Jahre) in Kevelaer.

Seit dem 15. Juni unterstütze ich Andrea Hendricks im Pfarrbüro. Nach meiner kaufmännischen Ausbildung habe ich sowohl im kaufmännischen Bereich als auch im Sekretariatsbereich gearbeitet. 

Nun freue ich mich auf neue Herausforderungen in St. Franziskus und hoffe, viele von Ihnen demnächst persönlich kennenlernen zu können.

Mitteilung des Interventionsbeauftragten des Bistums Münster

 
Sehr geehrte Gemeindemitglieder!
 
Sexueller Missbrauch ist seit Jahren, auch und gerade im kirchlichen Bereich, immer wieder Gegenstand von Berichterstattungen. In den letzten Monaten sind mehrfach Fälle im Bistum Münster bekannt geworden, bei denen es um Missbrauch durch verstorbene oder auch noch lebende Kleriker ging.
Auch unsere Pfarrei bleibt leider von diesem Thema nicht verschont.
 
Der Interventionsbeauftragte des Bistums Münster hat uns am 10./12. März 2020 darüber unterrichtet, dass der in unserer Pfarrei tätig gewesene und mittlerweile verstorbene Priester F. G. (verstorben am 17. November 2008) beim Bistum als Missbrauchstäter bekannt ist. Aus rechtlichen Gründen können wir den Namen des Priester nicht vollständig nennen.
 
F.G. war in der Zeit von 1964 bis 1967 in St. Laurentius hier in Uedem als Kaplan eingesetzt 
 
Es liegen dem Bistum entsprechende Missbrauchshinweise vor, und den Berichten der Betroffenen ist zu glauben. Zu den Tatorten und der Anzahl der Betroffenen, die sich bisher gemeldet haben, kann das Bistum aus rechtlichen Gründen und Aspekten des Persönlichkeitsrechtes keine Angaben machen.
Angeregt durch den Hinweis einer betroffenen Person wird nun dieser Sachverhalt in allen Gemeinden des Bistums, in denen F.G. tätig gewesen ist, an diesem Wochenende bekannt gegeben.
 
Bitte respektieren Sie alle, wenn sich mögliche weitere Betroffene von sexuellem Missbrauch, die es vielleicht auch in unserer Gemeinde gibt, nicht öffentlich melden werden und können. 
Für betroffene Personen bieten wir an, das sich diese gerne bei mir (Tel: 423 oder per Mail an: engels-b@bistum-muenster.de)  bzw. der Präventionsfachkraft unserer Kirchengemeinde, Frau Anne Broeckmann (Tel. 10205 oder per Mai an: a.broeckmann@freenet.de) melden können. 
 
Selbstverständlich können sich Betroffene auch unmittelbar an die Ansprechpersonen des Bistums wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite des Bistums und dem Button: Hilfe bei Missbrauch https://www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch/
 
Wir sind traurig über jeden Fall, der hier möglicherweise vorgefallen ist und bedauern es sehr, dass Menschen im kirchlichen Kontext Betroffene derartiger Handlungen geworden sind.
 
Berthold Engels, Pfr.
 
 
Die Einsatzorte des Priesters:
 
1958
Vertretung in Gronau (Epe), Ahlen und Ahaus (Alstätte)
Kaplan in Rheine, St. Liudger
 
1960
Kaplan in Herten (Disteln), St. Joseph
 
1962
Kaplan in Velen (Ramsdorf), St. Walburga
 
1964
Kaplan in Uedem, St. Laurentius
 
1967
Aushilfe in Südlohn (Oeding), St. Jakobus
Aushilfe in Oelde, St. Josef
 
1971
Vikarius Cooperator mit dem Titel  (m. d. T.) Pfarrer in Münster, Herz Jesu
 
1976
Rektoratsverwalter m. d. T. Pfarrer in Greven (Schmedehausen), Hl. Schutzengel
 
1982
desgl. in Coesfeld (Goxel), Herz Jesu
 
1987
Vicarius Cooperator m. d. T. Pfarrer in Horstmar, St. Gertrudis
 
1988
Hausgeistlicher im Altenheim Haus Maria Regina in Wadersloh (Diestedde)
 
1995
Pfarrer i.R. in Brakel (Bellersen) – Paderborn
 
 
 

Neubesetzung Pfarrsekretariat und Küsterstelle

 

Ab dem 1. November 2019 haben zwei neue Mitarbeitende ihren Dienst in unserer Pfarrgemeinde aufgenommen.

Frau Andrea Hendricks ist unsere neue Pfarrsekretärin und Herr Claus Linders unser neuer Küster unserer drei Kirchen.

Herzlich Willkommen in unserer Gemeinde und einen guten Start!

Berthold Engels, Pfr.


Unsere neue Pfarrsekretärin:

Mein Name ist Andrea Hendricks.
Ich bin 42 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und den beiden Töchtern (7 und 9 Jahre) in Kevelaer. In meiner Freizeit bin ich gerne mit der Familie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs. Zuletzt habe ich bei verschiedenen Geschäftsstellen der Sparkasse Krefeld gearbeitet.
Ab dem 01.11.2019 freue ich mich auf meine neue Herausforderung im Pfarrbüro in Uedem. Ich werde die Nachfolge von Maria Baaden antreten, die mich bereits sehr hilfsbereit eingearbeitet hat. Ich freue mich auf diese neue Tätigkeit und wir sehen uns im Pfarrbüro.
Ihre Andrea Hendricks

Unser neuer Küster:

Mein Name ist Claus Linders.
Ich bin 40 Jahre alt, geboren in Goch und aufgewachsen in Pfalzdorf. Nach meiner Schulzeit erlernte ich den Beruf des Schreiners. Zusammen mit meiner Frau und unseren beiden Kindern wohne ich in Kessel.
Vor nunmehr 15 Jahren trat ich in den Dienst der kath. Kirche. Nach Stationen im GocherLand und Kevelaer bin ich seit dem 01.11.2019 Ihr neuer Küster. Ich freue mich auf diese sicherlich sehr vielseitigen und interessanten Aufgaben. 
Gespannt auf die vielen Begegnungen und kommenden Herausforderungen verbleibe ich herzlichst Ihr Claus Linders.

Sanierungsarbeiten an der St. Laurentius Kirche

Liebe Gemeindemitglieder,

wie Sie sicher bereits festgestellt haben, ist das Hauptportal der St. Laurentius Kirche durch ein Baugerüst versperrt.

Dieses Baugerüst ist der Auftakt zu umfangreichen Sanierungsarbeiten an unserer Kirche. Im Bereich des Hauptportals findet aktuell eine Sanierung der Betonteile statt. Wenn diese dort abgeschlossen sind, wird am Süd-Schiff die Fassade saniert. Gegen Ende des Jahres wird die Stufenanlage am Hauptportal komplett erneuert.

Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt betragen rund 150.000 €. Hiervon trägt das Bistum ca. 105.000 €. Die übrigen 45.000 € werden aus den Rücklagen unserer Kirchengemeinde finanziert.

In weiteren Bauabschnitten werden die Fensterfront des Süd-Schiffes von innen, die Fensterfront des Hauptschiffes, die Betonteile an den Kirchtürmen und die Stufenanlage zur Sakristei saniert. Auch die Fenster der Sakristei werden erneuert.

Die verschiedenen Sanierungsschritte werden noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, damit unser Gotteshaus auch in Zukunft für uns offen steht. 

Uedem, September 2019 

Ihr Kirchenvorstand von St. Franziskus, Berthold Engels, Pfr.

Der Stimmungstöter

Gedanken zu Palmsonntag von Pfarrer Berthold Engels

Der Palmsonntag ist schwierig. Zuerst ist alles so fröhlich, es gibt Kinder, die mit Palmstöcken da sind, schön geschmückt mit einem gebackenen Palmvogel und bunten Bändern in den Buchsbaumzweigen. Jesus zieht in Jerusalem ein. Hosianna. Viele Gemeinden treffen sich draußen und ziehen zusammen in die Kirche hinein. Manchmal hat das etwas von einem Kindergeburtstag, weil die Kinder vorne mit den Palmstöcken Jesus zujubeln dürfen und vielleicht hat jemand sogar einen Esel organisiert, der mitzieht. Ich meine einen echten Esel, nicht den Pfarrer, weil Jesus auf diesem friedlichen Tier in Jerusalem hineingeritten ist. Das Pferd steht mehr für den Krieg, die Kavallerie, vor dem Streitwagen stehen Pferde und nicht Esel.

Alles wunderbar bis auf einmal in der Messe die Leidensgeschichte vorgetragen wird. Haben Sie das auch schon einmal erlebt? Der Stimmungstöter schlechthin. Die Kinder sind genervt, weil der Text so lange dauert, gerade erst ist Jesus in Jerusalem eingezogen und jetzt schon tot. Was soll das? Warum diese kalte Dusche? Einfach deswegen, weil wir wissen, wie die Geschichte zu Ende geht. Dieselben, die Jesus zugejubelt haben, haben wenig später vielleicht gerufen, kreuzige ihn! Das Hosianna hat nicht lange gehalten. Heute gehörst du dazu, morgen bist du schon wieder draußen. So schnell ändert sich die Stimmung, so schnell ändern sich die Menschen? Palmsonntag ist doch kein Kindergeburtstag.

Jesus erfährt das, was viele Menschen erleben. Auf die Stimmung der Masse ist kein Verlass. Wenn Sie die Geschichte weiterlesen, hauen später auch noch seine Jünger ab. Es geht soweit, dass Jesus am Kreuz die Frage stellt, warum selbst Gott ihn verlassen hat? Das ist der Tiefpunkt. Um Ostern zu bezeugen, dass Gott ihn dennoch nicht verlassen hat, musste Jesus den Tiefpunkt durchleben. Aber das ist noch einmal eine andere Geschichte.

Gehen Sie die Geschichte in den nächsten Tagen mit?

Firmung 2019

Am 24. Februar 2019 kam Weihbischof Rolf Lohmann nach Uedem und spendete 34 jungen Menschen unserer Gemeinde das Saktrament der Firmung.

Die Firmlinge haben sich in den letzten Wochen und Monaten auf den Empfang des Sakramentes der Firmung vorbereitet. Unter anderem mit einem Wochenende auf der Jugendburg Gemen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unserem Weihbischof Rolf Lohmann, unserem Pfarrer Berthold Engels und allen, die an der Gestaltung des Festgottesdienstes und der Firmvorbereitung beteiligt waren. 

Unseren Firmlingen wünschen wir für den weiteren Lebensweg Gottes Segen.

24.02.2019 Firmlinge mit Weihbischof Rolf Lohmann
24.02.2019 Firmung mit Weihbischof Rolf Lohmann

Förderverein errichtete Gedenkstein für die Clemens-Schwestern auf dem Uedemer Friedhof

Mehr als 150 Jahre haben die Barmherzigen Schwestern (im Volksmund nach dem Ordensgründer, dem späteren Kölner Erzbischof Clemens August Droste zu Vischering, stets als Clemens-Schwestern bezeichnet) in Uedem in der Kranken- und Altenpflege segensreich gewirkt. Viele der in dieser Zeit aktiven Schwestern sind auf einem Grabfeld des Uedemer Friedhofs beerdigt, was aber nur für „Eingeweihte“ noch erkennbar war, weil sich an dieser Stelle nur noch eine Grasfläche ohne Grabmale oder sonstige Erkennungsmerkmale befand.

Der Vorstand des Fördervereins St. Franziskus Uedem hat nun zu Ehren der Schwestern und zur Erinnerung an sie ein Wegkreuz mit besonderer Historie sowie einen Gedenkstein in Form einer Stele errichten lassen. Das Wegkreuz stand zuletzt im Garten des verstorbenen Pastors  Geurtz. Der Gedenkstein wurde angefertigt von der Firma van Huet & Weber aus Sonsbeck. Die Maßnahme wurde durch Mittel der Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatforschung und Heimatpflege unterstützt.

Am Samstag, den 23. Juni 2018 wurden Kreuz und Gedenkstein in einer kurzen Zeremonie und in Anwesenheit einiger Clemens-Schwestern durch Pastor Berthold Engels auf dem Friedhof Uedemein geweiht.

Steele und Kreuz zum Gedenken an das Wirken der Clemens-Schwestern in Uedem

Die Bedeutung der Clemens-Schwestern in der Uedemer Historie kann nur schwer hinreichend gewürdigt werden. Bereits im Jahr 1858 wurde die Niederlassung der Barmherzigen Schwestern in Uedem gegründet. Den Schwestern wurde in diesem Jahr die Leitung des neu gegründeten Uedemer Krankenhauses übertragen. 1910 wurde in direkter Nachbarschaft zum Krankenhaus eine „Kleinkinderverwahrschule“ (heute würde man sagen: Kindergarten) eröffnet, die ebenfalls von den Clemens-Schwestern geleitet wurde. 1920 übernahmen sie auch noch die Handarbeitsschule, in der bis zu 65 Schülerinnen unterrichtet wurden, ehe diese 1938 durch die NSDAP geschlossen wurde.

Nachdem im zweiten Weltkrieg Uedem und damit auch Krankenhaus und Kindergarten nahezu vollständig zerstört worden waren, kehrten noch im Jahre 1945 die Schwestern wieder nach Uedem zurück und eröffneten erneut ein Krankenhaus im Südflügel des Klosters der Heimsuchung. Bereits 1949 wurde zusätzlich ein Seniorenheim eingerichtet. Nach verschiedenen Neu- und Umbauten in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Uedemer Krankenhaus im Jahr 1975 auf Beschluss der Krankenhaus-Zielplankonferenz geschlossen.Nachfolgend wurde es zu einem Alten- und Pflegeheim umgebaut. 1997 übernahm die Caritas die wirtschaftliche Verantwortung für das Uedemer Altenheim. Die fachliche Leitung blieb aber bei den Clemens-Schwestern.

2008 feierten die Clemens-Schwestern ihr 150 jähriges Jubiläum in Uedem mit einem großen Umzug. Noch bis 2011 wirkten sie in Uedem, bevor sie sich schließlich aus Mangel an Nachwuchs zurückziehen mussten.

Text: Dr. Burkhard Scherf